Markus Pfeifer
Abteilungsleiter Jugendfußball

Koordination Sportbetrieb Jugend
Koordination Jugendarbeit
Passwesen Jugend
Turnierkoordination
Organisation Fußballcamps
Medien/Web

0172/3583361

Jugendkonzept (Fußball)

ÜBER DEN SSV

Der SSV Happerschoß ist ein Breitensportverein.

Der SSV Happerschoß ist sich seiner Verantwortung gegenüber den in seinen Mannschaften organisierten Kindern und Jugendlichen bewusst.

Er weiß, dass mit der sportlichen Ausbildung nur ein Teil der für die Erziehung der Kinder notwendigen Aufgaben im Verein erfüllt werden.

Darüber hinaus unterstützt der SSV Happerschoß auch die für die Kinder und Jugendlichen verantwortlichen Sorgeberechtigten, indem er dazu beiträgt, die jungen Menschen zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Weiter trägt der SSV Happerschoß als aktives Mitglied unserer Gesellschaft dazu bei, ein Gespür für gesellschaftlich relevante Werte in den jungen Menschen zu wecken und sie ihnen bewusst zu machen. Diese Aufgabenstellung nimmt einen breiten Raum in der Vereinsarbeit all derer ein, die sich mit der Kinder- und Jugendarbeit befassen und sich für sie engagieren. Dabei wird aber der sportliche Aspekt nicht aus den Augen verloren.

Die Kinder und Jugendlichen beim SSV Happerschoß werden vom Verein in ihrer sportlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unterstützt. Die Ausbildung und der Spaß am Fußball spielen dabei eine ebenso zentrale Rolle, wie der sportliche Erfolg der Mannschaft. Dies bedeutet aber nicht, dass die Kinder und Jugendlichen nur nach ihrem Talent beurteilt werden.

Jedes Kind und jeder Jugendliche wird vom SSV Happerschoß gerne aufgenommen und im Rahmen seiner Möglichkeiten gefördert.

Dabei stehen die folgenden Ziele für uns im Mittelpunkt:

  • Den Grundstein für eine lebenslange Freude am Fußball zu legen.
  • Gemeinschaft und individuelle Entwicklung gleichermaßen zu stärken.
  • Die Identifikation mit dem SSV Happerschoß auf Dauer zu festigen.

Alle Kinder und Jugendliche sollen sich als Mitglieder des SSV Happerschoß im Verein wohlfühlen und mit Begeisterung Sport treiben.

Dieses Konzept soll als verbindliche Leitlinie für Trainer, Betreuer, Spieler, Eltern und alle anderen an der Jugendarbeit des Vereins beteiligten Personen helfen, den gesellschaftlichen und sportlichen Erfolg des SSV Happerschoß nachhaltig auszubauen und zu festigen.

Ein Herz für Kinder haben – das ist die Basis.
Kinder brauchen Freiräume. Nicht alles ist zu reglementieren.

WERTE

Um der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb des SSV Happerschoß gerecht zu werden, bedarf es klarer Werte, die allen an der Kinder- und Jugendarbeit Beteiligten bewusst sein müssen. Diese Werte tragen entscheidend zum sportlichen Erfolg bei und müssen von allen gelebt bzw. eingebracht werden. Die vorrangigen Werte des SSV sind:

DISZIPLIN

die sich aus dem Respekt gegenüber den anderen ergibt, und die eine wichtige Voraussetzung für den fairen Umgang miteinander ist. Nur dadurch können Teams entstehen und wachsen.

ZUVERLÄSSIGKEIT

die sich auch in der Pünktlichkeit widerspiegelt. Unzuverlässiges Verhalten bringt unnötige Spannungen in die Gemeinschaft. Zur Zuverlässigkeit gehört auch, dass man frühzeitig informiert, wenn man übernommene Aufgaben nicht erledigen kann.

KAMERADSCHAFT

die sich auch im fairen, freundlichen Umgang miteinander, sowie der Bereitschaft der gegenseitigen Unterstützung zeigt.

VERANTWORTUNG

für sich selbst, die sich nicht zuletzt im Umgang mit dem eigenen Körper zeigt. Deshalb verzichtet man auf Suchtmittel aller Art.

VERANTWORTUNG FÜR DIE GEMEINSCHAFT

Jedes Mitglied innerhalb einer Gemeinschaft hat Rechte, aber auch Pflichten. Zur Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft gehören sowohl Ehrlichkeit, als auch der pflegliche Umgang mit den vom Verein zur Verfügung gestellten Materialien und Einrichtungen.

GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG

die auch im Verein gelebt wird. Neben tolerantem und respektvollem Umgang miteinander gehört hierzu, dass jegliche Art von Rassismus in unserem SSV nicht toleriert wird. Hautfarbe und Herkunft dürfen keine Rolle spielen! Jeder ist willkommen und wird gleich behandelt.

VORBILD-VERHALTEN

Man kann von einem anderen nichts erwarten, was man nicht selbst vorlebt.

GEGENSEITIGE WERTSCHÄTZUNG

die sich auch darin widerspiegelt, andere in ihrer sportlichen und menschlichen (Weiter-) Entwicklung zu unterstützen und sich seiner Verantwortung vor sich selbst und den anderen bewusst zu sein.

OFFENER, FAIRER UMGANG

Jeder hat das Recht, sich in angemessener, fairer Weise auch kritisch zu äußern, ohne dass dies für ihn negative Folgen im Verein hat. Zum offenen Umgang gehört aber auch, dass man es akzeptiert, wenn Argumente gegen die eigene Einschätzung sprechen.

GLAUBE AN SICH UND DAS TEAM

Das bedeutet, sowohl an die einem persönlich übertragenen, als auch an die der Gemeinschaft gestellten Aufgaben mit Selbstvertrauen und Motivation heranzugehen.

ÜBERZEUGUNG DURCH KOMPETENZ

Wer andere überzeugen will, muss durch sein Auftreten und Können die Wertschätzung der anderen erreichen.

Bei der Kinder- und Jugendarbeit geht es um mehr als kurzfristigen, sportlichen Erfolg.
Der SSV Happerschoß übernimmt hier Verantwortung für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen,
die -mittel- und langfristig das Fortbestehen des Vereins sicherstellen.

UNSERE ZIELE

Unser vorrangiges Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für den Fußball zu begeistern und langfristig aufzubauen. Dazu gehört es, dass der Übergang zwischen den einzelnen Altersstufen problemlos erfolgt. Die enge Zusammenarbeit der Trainer und Betreuer ist hierfür eine wichtige Voraussetzung.

Der SSV Happerschoß strebt an, in allen Altersklassen mindestens eine Mannschaft zu melden. Primäres Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen ab der D-Jugend die Möglichkeit zu bieten, höherklassig Fußball spielen zu können.

In diesem „Leistungsbereich“ ist eine führende Trainerfunktion verpflichtend, idealerweise verbunden mit dem Besitz einer Übungsleiterlizenz. Allen übrigen Trainern wird empfohlen, zumindest den Basislehrgang und einen weiteren Teamleiterkurs zu belegen.

Die Kinder und Jugendlichen sollten derart in den Verein integriert werden, dass ein Übergang in den eigenen Seniorenbereich von allen Spielern unbedingt gewünscht wird.

Der SSV Happerschoß möchte nicht nur hochqualifizierte Spieler mit starker sozialer Kompetenz entwickeln und fördern.

Er sucht immer Menschen, die sich im Rahmen ihrer Fähigkeiten als Trainer, Betreuer, Schiedsrichter oder Mitarbeiter im Organisationsteam für den Verein engagieren, auch über den Trainings- und Spielbetrieb hinaus.

UNSERE SPIELER

Der SSV Happerschoß erwartet von den Spielern, dass sie dem aktiven Sport im Allgemeinen (und dem Fußballsport im Besonderen) positiv gegenüberstehen. Sie sollten die Bereitschaft mitbringen, ein Team aufzubauen beziehungsweise sich in ein Team zu integrieren.

Dass sich die Spieler des SSV auch außerhalb des Spiel- und Trainingsbetriebs sportlich fair und freundlich verhalten, setzt der Verein voraus .

Ebenfalls wird vorausgesetzt, dass die Spieler sich an den Werten dieses Jugendkonzepts orientieren.

Diese Werte müssen deshalb auch schon den jüngsten Spielern vermittelt werden, soweit diese verstanden werden können. Hierzu gehören vor allem Pünktlichkeit, Sauberkeit und der faire, tolerante Umgang miteinander.

Bereits ab den Bambini werden die Werte des SSV Happerschoß weitestgehend vermittelt. Hier wird den Spielern auch bewusst gemacht, dass sie einen entscheidenden Anteil an der Außenwirkung des Vereins haben.

WIR – DIE TRAINER & BETREUER

Trainer und Betreuer bilden ein Team, in dem auf Augenhöhe miteinander kommuniziert wird. Allen ist bewusst, dass sie gegenüber den Kindern und Jugendlichen eine hohe Verantwortung haben. Sie verhalten sich so, dass sie gegenüber den ihnen anvertrauten Spielern ihrer Vorbildfunktion gerecht werden.

Die Trainer und Betreuer des SSV Happerschoß vermitteln den Spielern den Spaß am Fußball. Im Rahmen ihrer Vorbildfunktion zeichnen sie sich durch Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und ein vorbildliches Verhalten aus. Sie sind Partner und Leiter der Mannschaften und kommunizieren mit den Kindern und Jugendlichen deren Alter entsprechend auf einer Ebene, ohne dabei die nötige Disziplin in der Gruppe aufs Spiel zu setzen.

Die Trainer und Betreuer behandeln alle Kinder gleich. Sie legen größten Wert auf ein faires Verhalten gegenüber den gegnerischen Mannschaften, den Schiedsrichtern und dem Publikum. Dies gilt insbesondere für das Verhalten bei verlorenen Spielen.

Die Trainer und Betreuer suchen und pflegen den Kontakt zu den Erziehungsberechtigten der Kinder und Jugendlichen.

Der SSV Happerschoß unterstützt und fördert die Aus- und Fortbildung von Trainern und Betreuern.

Das Kinder- und Jugendkonzept des SSV Happerschoß ist eine Vorlage für die praktische Arbeit und soll von allen Beteiligten in die Tat umgesetzt werden.
Wenn es lediglich als Feigenblatt auf dem Papier existiert, macht es keinen Sinn!
Es muss regelmässig überprüft und bei veränderten Bedingungen angepasst, erweitert oder ergänzt werden.

DAS TRAINING

Grundlage des Trainings sind die Ausbildungskonzepte und Vorgaben des Deutschen Fußballbundes (DFB) und des Fußballverbandes Mittelrhein (FVM). Im Mittelpunkt stehen dabei die folgenden Komponenten:

  • Vermittlung des komplexen technisch-taktischen Könnens im Team
  • Individualisierte Trainings- und Ausbildungsprozesse
  • Förderung der Persönlichkeit der einzelnen Spieler
  • Vermittlung einer leistungssportlichen Grundeinstellung

Diese Schwerpunkte werden in einer praxisorientierten, effizienten Ausbildung umgesetzt. Dabei wird der Entwicklungsstand der Altersgruppe und jedes einzelnen Spielers so weit möglich berücksichtigt.

Folgende Trainingsinhalte werden in den einzelnen Altersgruppen vermittelt:

  • Bambini: Vielseitige Bewegungsschulung
  • F- und E-Jugend: technisch-spielerische Vielseitigkeitsschulung
  • D- und C-Jugend: Fußballspezifisches Grundlagentraining
  • B- und A-Jugend: Spezialisierungstraining für einzelne Mannschaftsteile / Positionen

Im Anhang 2 dieses Konzeptes wird den Trainern eine Orientierung gegeben, welche Trainingsinhalte für die jeweiligen Altersgruppen zielgerecht sind. Sie stehen im Einklang mit dem DFB Ausbildungskonzept.

Die Teilziele bauen systematisch aufeinander auf. Allerdings beeinflusst der individuelle Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen die jeweiligen Trainingsziele, Inhalte und Methoden.

Kinder und Jugendliche sollen nicht wie Erwachsene trainieren.

DER SPIELBETRIEB

Kinder und Jugendliche werden grundsätzlich ihrem Alter entsprechend den Teams zugeordnet. Je nach Leistungsfähigkeit, Bereitschaft und sportlicher Leistung, soll es aber auch die Möglichkeit geben, im nächsthöheren Team auszuhelfen und Erfahrung zu sammeln, sofern das nächsthöhere Team unterbesetzt ist. Ein Konsens zwischen dem Jugendleiter, dem Spieler, den Trainern der beiden Teams und den Eltern ist in solchen Fällen zwingend erforderlich.

In den Teams von Bambini bis E-Jugend können u.U. Freundschaften der Spieler bei der Eingruppierung berücksichtigt werden.

Ab der D-Jugend werden die Mannschaften dann entsprechend des Alters und der Leistungsfähigkeit der Spieler eingeteilt. Trainer und Betreuer widmen allen Mannschaften gleich viel Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Die Spieler, die nicht in der „ersten Mannschaft“ spielen, dürfen sich nicht zurückgesetzt fühlen. Das System zwischen den Mannschaften soll durchlässig gestaltet werden. Regelmäßige Freundschaftsspiele und Turniere sollen Spielern mit weniger Spielzeit selbige ermöglichen. Trainingsbeteiligung (Anwesenheit und „Leistung“) spielen bei Benennung des Kaders ab sofort eine übergeordnete Rolle.

DIE ELTERN

Dieses Jugendkonzept dient auch zur Information der Eltern. Soweit möglich und erwünscht, sollen die Eltern in die Kinder- und Jugendarbeit des SSV Happerschoß eingebunden werden. Dafür ist ein fairer, respektvoller und toleranter Umgang zwischen Eltern, Trainern und Betreuern erforderlich.

Die Eltern unterstützen die Trainer und Betreuer, indem sie durch Lob und Anfeuerung alle Spieler – und nicht nur das eigene Kind – motivieren. Sie unterstützen die Entscheidungen der Trainer und Betreuer, wobei sachliche Kritik ausdrücklich erwünscht ist.

Die Eltern leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die Kinder Spaß am Fußballsport haben und mit Begeisterung bei der Sache sind. Lob, Aufmunterung und Anfeuern sind hier genauso wichtig wie Trost, sowie Anerkennung der gegnerischen Leistung bei verlorenen Spielen.

Die Spiele der Kinder- und Jugendmannschaften sind, insbesondere bei den jüngeren und jüngsten Spielern (Bambini bis E-Jugend), nicht vom Leistungsgedanken geprägt. Der Spaß am Sport spielt hier eine entscheidende, zukunftssichernde Rolle.

Eltern sollten Fehler (die übrigens auch in Profiteams vorkommen) nicht negativ kommentieren. In diesen Situationen benötigen die Kinder und Jugendlichen positive Unterstützung. Nur so kann man sie zu zukünftigen Leistungssteigerungen motivieren.

Bei den Spielen üben die Eltern eine wichtige Vorbildfunktion aus. Die Entscheidungen von Schiedsrichtern, Trainern und Betreuern sind deshalb nicht negativ zu kommentieren. Das heißt nicht, dass diese Entscheidungen nicht später, ohne Beisein der Kinder und Jugendlichen, kritisch hinterfragt werden können.

Im Gefüge unseres Vereins zeigt sich die fortschrittliche Jugendarbeit auch durch die tatkräftige und beispielhafte Unterstützung der Eltern bei der Durchführung von Jugendturnieren und Sportfesten des Gesamtvereins.

Die Eltern sind Teil der Mannschaft.
Aufstellung und Teamentwicklung sind jedoch Aufgabe des Trainers.

ANHANG 1: ORGANISATION

1. Materialwirtschaft

Es wird allen Mannschaften Trainingsequipment zur Verfügung gestellt, wobei unterschieden wird zwischen allgemeinem und mannschaftsbezogenem Material.

Das allgemeine Material befindet sich in der Materialgarage und wird von allen Teams benutzt (Slalomstangen, Hürden, Minitore, etc.). Für jedes Team wird vor der Saison eine Bestandsaufnahme des Materials gemacht (Bälle, Leibchen, Hütchen, Plättchen). Defekt durch Verschleiß ist mitzuteilen und wird ersetzt.

2. Platzbelegung

Vor jeder Saison wird durch den Jugendleiter ein Trainingsplan/Platzbelegungsplan erstellt und an alle Trainer verteilt. Des Weiteren wird dieser auf der Website des SSV Happerschoß veröffentlicht. Der Plan ist verbindlich für alle Teams und nur in Absprache mit und durch den Jugendleiter zu ändern. Genauso wird bei den ggf. festgelegten Trainingszeiten für die Halle verfahren.

3. Suchtmittel

Bei Jugendspielen sollte auf den Verkauf von alkoholischen Getränken verzichtet werden. Gleiches gilt für den Konsum von Zigaretten am Spielfeldrand.

4. Trainersitzungen

Es wird alle 6-8 Wochen eine Sitzung mit dem Trainerteam organisiert, bei der zumindest ein Übungsleiter je Team anwesend sein sollte. Die Sitzungen werden durch den Jugendleiter moderiert.

5. Trainerteam

Alle Trainer und Betreuer sind gleichwertige Mitglieder unseres Trainerteams, haben also die gleichen Rechte und Pflichten. Ansprechpartner für die Trainer ist der Jugendleiter.

6. Jugendleitung

Der Jugendleiter ist für alle Entscheidungen, Belange und die Ausrichtung im Bereich des Jugendfußballs zuständig. Er nimmt an Vorstandssitzungen mit dem Vereinsvorstand teil, legt gemeinsam mit dem Vorstand das Saisonbudget für die Jugendfußball-Abteilung fest und verwaltet dieses.

ANHANG 2: TRAININGSBETRIEB

Folgende Leitlinien und Grundsätze sollten bei der Ausübung des Trainingsbetriebs unbedingt Berücksichtigung finden:

Trainingsgestaltung

Logischer Trainingsaufbau

Die Übung soll so angelegt sein, dass sie funktionieren kann. Die Netto-Trainingszeit ist möglichst zu erhöhen. Dies kann z. B. mittels frühzeitigem Aufbau, wenig Umbauten innerhalb der Einheit und dem Anlegen von Balldepots erfolgen.

Systematisch trainieren

„Vom Leichten zum Schweren“, „vom Bekannten zum Unbekannten“. Erst die Basis schaffen, bevor komplexe Abläufe durchgeführt werden.

Viele Wiederholungen garantieren , variantenreich trainieren

Das kennen wir schon aus unserer Schulzeit. Viele Wiederholungen ermöglichen uns, das Gelernte auch zu behalten. Wiederholen heißt aber nicht, stupide Woche für Woche ein Drilltraining anzubieten. Gleiche Übungsinhalte interessant verpackt garantieren Wiederholungen mit Spaß, ohne dass Langeweile aufkommt.

Altersgerecht korrigieren

Die Kinder müssen dazu angehalten werden, die Übungen genau so auszuführen, wie sie der Trainer vorgibt.

Bis einschließlich der E-Jugend (Spielalter) findet hinsichtlich der Ausführung lediglich eine Grobkorrektur statt.

Ab der D-Jugend (Lernalter) erfolgt dann eine gezielte Korrektur und mit weiter steigendem Alter dann die Feinkorrektur.

In allen Altersklassen gilt: Wenn etwas richtig gemacht wurde: loben, loben, loben!

Konzentriert trainieren

Nur wer bei der Sache ist, kann etwas lernen. Wer Quatsch macht und unaufmerksam ist, lernt nichts. Wenn die Konzentrationsphase nachlässt, muss der Trainer zu einer einfacheren Übung übergehen. Hier ist es wichtig, das Alter der Kinder zu berücksichtigen. Bambini können sich nur sehr kurze Zeit hoch konzentrieren. D- und B-Juniorenspieler, die im „goldenen Lernalter“ sind, saugen Informationen förmlich auf und haben längere Konzentrationsphasen. Dennoch: kein Jugendspieler kann sich über 90 Trainingsminuten voll konzentrieren. Aber: Bei aller Konzentration darf man den Spaß nicht vergessen. Im Training muss auch mal gelacht werden!

Allgemeine Grundsätze für alle Altersgruppen

Mit Geduld trainieren

Wenn mal etwas nicht klappt, darf man nicht sofort laut werden oder die Nerven verlieren. Evtl. war die Übung zu schwer oder es muss eine leichtere Übung vorgeschaltet werden. Motto: In der Ruhe liegt die Kraft.

Trainieren, was das Spiel erfordert

Einzelne isolierte Grundlagenübungen zu den Techniken (Dribbling, Passspiel, Ballan-/mitnahme Torschuss) sind im Kindesalter noch nicht zielführend, da die jungen Spieler in der Regel ohne Vorkenntnisse das Fußballspielen erlernen wollen.

Sobald die ersten Grundlagen gelegt wurden, ist neben den Übungsformen verstärkt auf variable Spielformen zu setzen. Mit fortschreitendem Alter ist darauf zu achten, dass in einer Einheit immer nur ein technischer und ein taktischer Schwerpunkt trainiert wird.

ALTERSSPEZIFISCHE BESONDERHEITEN

Bambini

Inhalte: Ball- und Bewegungsschule, sportübergreifende, allgemeine Bewegungsschulung.

Das Fußballspiel mit Kindern in dieser Altersklasse ist nicht mit dem der Erwachsenen zu vergleichen.

Es gelten simple Spielregeln, bei denen Erfolgserlebnisse (viele Tore) im Vordergrund stehen. Bambini sollen die Liebe zum Fußball Stück für Stück entdecken. Dementsprechend beziehen sich die Inhalte der Spielstunden auf die Grundlagen des Spiels.

Lange Wartezeiten müssen unbedingt vermieden werden. Es gilt, so viele Ballkontakte wie möglich im Training zu garantieren, egal, ob mit Hand, Fuß oder sonstigen Körperteilen.

Die Übungen sind vorzugsweise in spannende Geschichten zu verpacken, denn diese fördern Motivation, Kreativität und den Spieltrieb.

F-Jugend

Inhalte: Grundlagentraining, Vielseitigkeitsschulung, Koordination, fußballspezifische und spielerische Technikschulung.

In dieser Altersklasse beginnt nun das Kennenlernen der Basistechniken.

Kleine Übungsgruppen und mehrere Bälle ermöglichen den Kindern viele Aktionen am Ball. Der Bewegungsdrang der Kinder sollte im Training maximal erfüllt werden. Viele Ballkontakte und Spiele bereiten den Kindern Spaß und sind eine ideale Basis für ihre sportliche Weiterentwicklung.

E-Jugend

Die Verbesserung der Koordination und das Erlernen aller Grundtechniken sind nun Grundpfeiler der Ausbildung. Im Mittelpunkt stehen dabei Spielformen in kleinen Teams und Feldern, Geschicklichkeit/Schnelligkeit am Ball und das Einschleifen der Beidfüßigkeit. Das Techniktraining erfolgt variantenreich mit vielen Wiederholungen, vorwiegend im Wechsel von Übungs- und Spielformen. Zudem wird ein taktisches „Grund-ABC“ vermittelt.

Grundsätzlich wird empfohlen, die Kinder mit vielseitigen sportlichen Aktivitäten (Fangspiele, Lauf-ABC, Staffelwettbewerbe, etc.) und unterschiedlichsten Aufgaben mit Ball (Nutzung verschiedener Bälle, Rollen, Werfen, Fangen, Völkerball, Basketball) zu fordern.

D-Jugend

Der zentrale Inhaltsbaustein des „goldenen Lernalters“ ist neben dem systematischen Techniktraining (Festigen aller Techniken, Verbessern von Bewegungspräzision & Ballgeschicklichkeit) die Schaffung individualtaktischer Grundlagen in Defensive und Offensive (Freilaufen, Zweikampfschulung, etc.). Auch erste gruppentaktische Grundlagen werden jetzt vermittelt.

Weiterhin gilt es, auf freie Fußball- oder Schwerpunktspiele zu setzen. Kondition (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit) wird exklusiv spielerisch erarbeitet bzw. geschult (kleine Fußballspiele, Lauf- bzw. Sprungwettbewerbe, etc.).

C-Jugend

In dieser Altersklasse ist die Verbesserung der fußballspezifischen Fitness unumgänglich. Geschult werden daher stets mit Bezug zum Fußball folgende Konditionsfaktoren: Ausdauer, (Schnell-)Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Laufkoordination.

Das Techniktraining findet vermehrt als Intensivtraining statt, soll heißen, unter verstärktem Gegnerdruck und mit wechselseitiger Beziehung zur Taktik. Ziel dabei ist die Verbesserung der Ballgeschicklichkeit und der kreative Umgang mit dem Ball.

Vermehrt findet auch die isolierte Schulung von individual- & gruppentaktischen Verhaltensweisen in Defensive und Offensive Anwendung. Dabei wird der taktische und technische Schwerpunkt wieder im Wechsel von Übungs- und Spielformen trainiert.

B- und A-Jugend

Inhalte: Leistungstraining, beginnende Spezialisierung.

Im Fokus stehen nun Taktik und Athletik, dazu die Perfektion der Technik mittels Feinkorrektur. Trainiert wird mit komplexen Übungs- und Spielformen unter Anwendung adäquater Provokationsregeln. Positionsspezifische sowie mannschaftstaktische Aspekte (Spielaufbau, Pressing, usw.) bestimmen nunmehr die Ausbildung und sportliche Förderung.

TORWARTTRAINING

Beginnend mit der D-Jugend soll auch der Torwart in seiner Rolle spezialisiert werden. Begleitend zum Mannschaftstraining soll dem Torwart von der D- bis zur A-Jugend mindestens einmal in der Woche die Möglichkeit gegeben werden, am individuellen Torwarttraing teilzunehmen. Ziel der Ausbildung ist neben den technischen, taktischen, konditionellen und psychischen Fertigkeiten das Selbstverständnis, sich auch als ersten Angreifer und letzten Verteidiger der Mannschaft zu verstehen. Über allem steht die Motivation und positive Einstellung.

D-Jugend

  • Kennenlernen der Grundtechniken:
  • Fangen flacher und hoher Bälle
  • Fausten hoher Bälle
  • Abspringen, Hechten und Landen Abwerfen, Abschlagen und Weiterleiten des Balls mit dem Fuß

Kondition: Eine konditionelle Basis schaffen:

  • Grundlagenausdauer
  • Sprungkraft
  • Aktions- und Reaktionsschnelligkeit

Taktik: Verständnis entwickeln für:

  • die richtige Stellung bei Torschüssen aus verschiedenen Distanzen (Torzonen)
  • das richtige Stellungsspiel bei Standardsituationen
  • Agieren im direkten Duell mit einem Angreifer.

Psyche: Stärken der:

  • Selbstsicherheit
  • Einsatzbereitschaft
  • Motivation und positiven Einstellung

C-Jugend

Verfeinern der Grundtechniken:

  • Richtig Reagieren bei 1 gegen 1 Situationen
  • Flanken und hohe Bälle
  • Beinarbeit
  • Spieleinleitung

Kondition: Verbessern der Kondition:

  • Sprungkraft
  • Aktions- und Reaktionsschnelligkeit
  • Orientierung im Raum
  • Verbessern des Gleichgewichts

Taktik: Verbessern des/ der:

  • richtigen Stellungsspiels in den verschieden Torzonen
  • Mitspielens
  • richtigen Reaktion auf Spielsituationen im Strafraum
  • Spieleröffnung

Psyche: Verbessern der:

  • Selbstsicherheit
  • Einsatzbereitschaft
  • Motivation und positiven Einstellung
  • Konzentration
  • Beobachtungsfähigkeit
  • Entscheidungsschnelligkeit
  • Ausstrahlung

B- und A-Jugend

Verfeinern aller erlernten Techniken:

  • Umsetzen der erlernten Torwarttechniken
  • Festlegen des Erlernten bei 1 gegen 1-Situationen
  • Umsetzen der Verhaltensweisen in komplexen Übungsformen

Kondition:

  • Schnellkraft, Antrittsschnelligkeit/Grundschnelligkeit
  • flexible Beinarbeit
  • Handlungsschnelligkeit
  • Athletik/ Robustheit / Rumpfkraft

Taktik:

  • konkretes Coachen der Abwehrkette
  • wettkampfmäßiges Mitspielen hinter der Abwehrordnung
  • Richtige Reaktion auf Spielsituationen im Strafraum

Psyche: Verbessern der:

  • Selbstsicherheit
  • Einsatzbereitschaft
  • Motivation und positive Einstellung
  • Konzentration
  • Beobachtungsfähigkeit
  • Entscheidungsschnelligkeit
  • Ausstrahlung

ANHANG 3: SPIELBETRIEB

Spielphilosophie – übergeordnete Leitlinien

1. Wir wollen den Ball!

In der Defensive agieren und schnellstmöglichen Ballbesitz anstreben! In der Offensive jederzeit mitspielen und Anspielpunkte schaffen.

2. Wir gestalten das Spiel jederzeit aktiv!

Initiative zeigen! Das Spiel in Offensive und Defensive bestimmen! Das eigene Spielkonzept überzeugt umsetzen!

3. Wir finden unter Zeit-, Raum- & Gegnerdruck die beste Lösung!

Durch eine variable Technik und taktisches Geschick auch komplexe Spielsituationen in engen Aktionsräumen lösen.

4. Wir sind in der Lage, verschiedene Systeme zu spielen!

Durch ein breites technisch-taktisches Fundament jedes Spielers als Mannschaft flexibel Aktionsräume besetzen und darin agieren!

5. Wir suchen und gewinnen jedes persönliche Duell!

1 gegen 1 Situationen als Basis jeder Mannschaftsleistung selbstbewusst bestreiten und taktisch clever gewinnen!

6. Wir antizipieren statt zu spekulieren!

Dem Gegner gedanklich einen Schritt voraus sein. Spielsituationen vorausschauend erkennen, schnell erfassen und flexibel lösen!

7. Wir coachen uns gegenseitig!

Stets den Teamerfolg im Blick haben. Mitspielern durch eindeutige Anweisungen helfen und sie stets motivieren! Kommunikation ist das A und O.

Leitlinien der Defensivphase

1. Konsequent aus einer kompakten Organisation verteidigen!

Stets organisiert und kontrolliert agieren – mit engen Abständen in der Tiefe und Breite.

2. Im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen!

Durch raumorientiertes Agieren Kompaktheit herstellen, gleichzeitig aber klare Zuständigkeiten für Gegenspieler aufrechterhalten.

3. Ballgewinne durch Raum-, Zeit- und Gegnerdruck provozieren!

Drucksituationen verbessern die Chancen auf den Ballgewinn! Deshalb stets aktiv Druck auf den Gegner ausüben!

4. Je näher zum eigenen Tor, desto näher am Gegner sein!

Um aktiv das Tor zu verteidigen, ist eine entsprechende räumliche Nähe zum Gegenspieler erforderlich.

5. Vom Mut zum Ballgewinn hin zum Willen, das eigene Tor zu verteidigen!

In großer Distanz zum eigenen Tor mutig nach vorne zum Ballgewinn verteidigen. In Nähe des eigenen Tores ist vorrangig der Wille zur Torsicherung gefragt.

Leitlinien der Offensivphase

1. Über die Ballsicherheit und im 1 gegen 1 konsequent Tore erzielen!

Vor dem eigenen Tor ist die Sicherung des Balles vorrangig! Vorne ist Mut im 1 gegen 1 und Effizienz gefragt!

2. Räume im Rücken des Gegners erkennen und nutzen!

Angreifer müssen Aktionsräume im Rücken der Defensivspieler regelkonform anlaufen und bespielen (Vertikalläufe und Schnittstellenpässe!).

3. Mit und ohne Ball Gegner binden, ohne Ball anspielbar sein oder Zugriff auf den Gegner haben

Jeder auf dem Platz hat zu jedem Zeitpunkt im Angriff eine Aufgabe zu erfüllen! Anderenfalls ist er aus dem Spiel.

4. Raum so tief wie möglich und so breit wie nötig aufteilen!

Beim Gegner größtmögliche Abstände in der Tiefe provozieren, gleichzeitig aber nur so viel Breite wie nötig herstellen.

5. So präzise wie möglich, so scharf wie nötig passen!

Jeder Pass hat eine Botschaft. Dabei so getimt wie möglich und so scharf wie nötig passen.

ANHANG 4: COACHING, AUS-, FORT- & WEITERBILDUNG

Coaching

Die Kommunikation mit den Spielerinnen/Spielern nimmt die höchste Priorität ein. Der Trainer sollte seine Worte dabei stets mit Bedacht wählen. In erster Linie ist nicht an Lob und Anerkennung zu sparen. Kritik sollte sachlich und weitestgehend frei von Emotionen geäußert werden. Grundsätzlich sollten regelmäßig Feedback & Entwicklungsgespräche mit den einzelnen Spielerinnen/Spieler durchgeführt werden. Hierbei sollten auch stets neue Ausbildungsziele vereinbart werden.

Als Leitlinie dient hierbei der Spruch: „Stärken stärken, Schwächen schwächen“.

Jeder Trainer sollte sich stets auch über die Bedeutung der Körpersprache und der eigenen Vorbildfunktion bewusst sein. Es gilt, die Kinder & Jugendlichen dauerhaft für den Fußballsport zu gewinnen und sie permanent zu motivieren, an sich zu arbeiten.

Während des Spiels sind kurze Anweisungen empfehlenswert (z.B.: festgelegte Terminologie).

Es gilt, Schlüsselpunkte in Training & Spiel zu erkennen und den Spielern konkrete Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, bzw. gemeinsam mit ihnen zu erarbeiten. Zur allgemeinen Dokumentation können unter anderem folgende Hilfsmittel genutzt werden:

  • Bewertungsbögen (Stärken, Schwächen)
  • Raster Gegnerbeobachtung
  • Test „Sichtungstraining“

Aus-, Fort, Weiterbildung

Als Empfehlung wird jedem Jugendtrainer nahegelegt, die C-Lizenz des DFB zu erwerben, um die Kinder vielfältig fördern und fordern zu können.

Die Mindestanforderung an die Übungsleiter innerhalb des SSV Happerschoß umfasst den Kurzlehrgang „Basiswissen“ und einen weiteren Teamleiter-Lehrgang (idealerweise zur Tätigkeit /Altersgruppe passend).

Der verantwortliche Jugendleiter trägt zudem Sorge für regelmäßige interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen. Beispielhaft hierfür stehen:

  • die Durchführung von Mustertrainingseinheiten durch qualifizierte vereinseigene Übungsleiter
  • der Besuch des DFB-Mobils
  • die Organisation von DFB-Info-Abenden zu bestimmten Themen
  • Austausch zwischen den Jugendtrainern zu aktuellen Entwicklungen und Neuerungen

ANHANG 5: WEITERENTWICKLUNG

Dieses Konzept bzw. diese Vision unterliegt der turnusmäßigen Überprüfung auf Aktualität (immer zum Saisonwechsel am 01.07. eines Jahres) durch den Jugendleiter. Die stets aktuelle Fassung ist über unsere Website www.ssv-happerschoss.de/jugendkonzept abrufbar.

In einem weiteren Schritt könnten zukünftige Potenziale erfasst werden.

Hier seien beispielhaft die besondere Talentförderung, das Scouting (Spielerakquise), die Videoanalyse oder aber die Einrichtung gezielter Sichtungstrainingseinheiten genannt.

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