Auf dem Ho Chi Minh Pfad durch den Lohmarer Wald
Am Sonntag war uns trockenes Vorfrühlingwetter bei Temperaturen bis 9 Grad angekündigt. Und so kam es dann auch. Allerdings war es zu Beginn doch noch deutlich kühler.
12 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde nutzten die Gelegenheit, vor den tollen Tagen noch etwas für die Abwehrkräfte zu tun.
Auf uns wartete eine schöne Tour „direkt vor der Haustür“: Wir trafen uns um 10:30 Uhr am Bürgerzentrum in Lohmar-Birk.
Schon nach wenigen Metern hätte sich ein wunderbares Panorama mit Blick auf Köln und die Kölner Bucht eröffnet. Allein: Der hartnäckige Hochnebel beschränkte die Sicht auf wenige Kilometer. Wir durchquerten den mehr als 600 Jahre alten Ort Algert mit schönen Fachwerkhäusern und einem prächtig restaurierten Kreuz, einem „Arma-Christi-Kreuz“ aus dem 18. Jahrhundert.
Anschließend stiegen wir in das Tal des Pferdsbachs ab, das später in das Tal des Auelsbachs überging. Wir passierten die Reste der ehemaligen Lohmarer Mühle und erreichten Lohmar-Ort. Wenig später ging es wieder bergauf und es ging erneut in den Lohmarer Wald. Hier stießen wir auf einen spannenden Pfad, der auch gerne von Mountainbikern (verbotenerweise) genutzt wird: Den „Ho Chi Minh Pfad“. Schmal, unübersichtlich, mit einigen Bachquerungen, bot er viel Abwechslung. Diesem folgten wir auf 2,5 km mit der gebotenen Vorsicht bis kurz vor Heide. Hier war erst einmal eine ausgiebige Rast angesagt.
Zwischen Heide und Albach erreichten wir wieder den Auelsbach und später den Breidenbach. Vorbei am Birker Sportplatz trafen wir nach 14,8 km und 200 Höhenmetern wieder am Ausgangspunkt ein.
Da die umliegenden Gaststätten bereits um 14:00 Uhr schließen, kehrten wir in Wolperath in der Trattoria „Zum Pütz Jupp“ ein, wo wir einmal mehr hervorragend bewirtet wurden.
Die nächste Wanderung des SSV Happerschoss findet am Sonntag, dem 08.03.2026, statt. Interessenten sind zum zweimaligen, kostenlosen „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen.
Nähere Informationen finden sich unter www.ssv-happerschoss.de/wandern.
Hier sind auch die Wandertermine für 2026 hinterlegt.
Peter Sperber
(Fotos: Irmgard Botz und Marion Hauser)