Von Biotop zu Biotop an der Grenze zu Rheinland Pfalz
Im Steinbruch wurde bis 1975 Basalt abgebaut. Später entstand ein See. Das Ganze wurde vom NABU übernommen, der hier ein wunderbares Biotop gestaltet hat.
Gleich am Beginn unseres Weges hätten wir mit etwas Glück die seltenen Gelbbauchunken beobachten können. Leider hielten sie sich in dem kleinen Tümpel versteckt. Also beim nächsten Besuch…
Weiter ging es mit schönen Ausblicken einmal rund um den See. Ein schmaler Zugang brachte uns an das Seeufer, einen Ort der Stille. Leider sahen wir auch den hier nistenden Uhu nicht, aber wir verstanden, dass er sich hier sicher wohl fühlt.
Über Eulenberg, Wertenbruch und Krautscheid erreichten wir den Hanfbach, dem wir gut 2 km abwärts folgen. Ein kurzer Anstieg führt uns zum ehemaligen Basaltsteinbruch Sassenberg, ebenfalls ein Biotop mit schönem See.
Weiter ging es durch Wald und Feld bis zum Schloss Neuglück. Das historisierende, schöne Gebäude wurde im 19. Jahrhundert für die Steiger der nahegelegenen Grube Altglück gebaut. Kurze Zeit später passierten wir die Reste einer eisenzeitlichen Wallanlage und schließlich besagte Grube Altglück. Sie wirkt heute wie ein „lost place“…
Über Hennef-Hanf (dort, wo die Ortstafeln Beine haben) und Knippgierscheid erreichten wir nach 16,7 km und 340 Höhenmetern den Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Die Strecke war sehr „kniefreundlich“. Die Anstiege lagen unter 12 %, die Abstiege unter 10 %.
Da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gab, kehrten wir auf der Heimfahrt wieder einmal beim griechischen Restaurant Poseidon in Hennef-Warth auf der Frankfurter Str. ein.
Hier ließen wir es uns bei erneut hervorragender Bewirtung im Biergarten gut gehen.
Die nächste Wanderung des SSV Happerschoss findet am Sonntag, dem 18.10.2026, statt. Interessenten sind zum zweimaligen, kostenlosen „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen. Nähere Informationen finden sich auf SSV Happerschoß - Wandern
Peter Sperber
(Fotos: Irmgard Botz und Peter Sperber)