Auf Abenteuer-Tour durch das Altenkirchener Land mit „tierischem“ Höhepunkt
Der Sonntag erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein und guter Fernsicht. Wir begannen unsere Wanderung bei angenehmen 20 Grad, und als das Thermometer dann nachmittags auf 27 Grad stieg, saßen wir längst bei einem kühlen Getränk.
Wir trafen uns um 10:30 Uhr auf dem Wanderparkplatz am Bürgerhaus von Weyerbusch. Von dort aus folgten wir mit schönem Fernblick bis in die Eifel ein Stück dem Westerwaldsteig. Kurz vor Rettersen schwenkten wir nach Norden und begannen eine längere Waldpassage. Aufgrund der feuchten Witterung der letzten Wochen hatten sich die Pflanzen prächtig entwickelt und den Weg teilweise zurückerobert. Aber meist fand sich ein sportlicher Ausweg. Ein Wanderweg entpuppte sich allerdings als Sackgasse. Wir entschieden uns aber gegen eine Umkehr und bewältigten ein 200 m langes, recht wildes Waldstück. Anschließend ging es auf Zeckensuche. Der Wanderführer bekam zur „Strafe“ 5 von diesen süßen Tierchen ab.
Wir folgten ein Stück dem Werkhausener „Weg der Sinne“ und wendeten uns südwärts zurück nach Weyerbusch. Dabei hatten wir schöne Ausblicke nach Nordosten, bis weit ins Sauerland. Kurz vor unserem Parkplatz dann eine Überraschung: In einem Bachgrund kamen wir zunächst zu einem Gehege mit Damwild, wenig später erreichten wir eine wahre „Farm der Tiere“. Hier tummelten sich Emus, Alpakas und die seltenen Skudden-Schafe, eine uralte Mini-Schaf-Rasse. Ein erwachsener, nur etwa 50 cm hoher Skudden-Widder mit „Schnecken-Gehörn“ beeindruckte durch sein würdevolles Auftreten besonders. Und bis auf die Emus waren die Tiere durchaus kontaktfreudig und gaben manch schönes Fotomotiv ab.
Insgesamt bewältigten wir 14,2 km und 250 Höhenmeter.
Die Schlusseinkehr begingen wir auf dem Heimweg im Hennefer Gasthaus „Jona´s Waldschänke“, wo wir hervorragend bewirtet wurden.
Die nächste Wanderung des SSV Happerschoss findet am Sonntag, dem 05.07.2026, statt. Interessenten sind zum zweimaligen, kostenlosen „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen.
Peter Sperber