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Speed-Hennen bei WM in Berlin

Am letzten Augustwochenende nahmen wieder einige Spieler des SSV Happerschoß an der Speed Badminton-WM in Berlin teil. Insgesamt 17 Spieler und drei Familienangehörige hatten - zum Teil bereits zum zweiten Mal nach 2013 - die Reise angetreten, um in den verschiedenen Kategorien um den Weltmeistertitel zu spielen. Während die Erwachsenen in einer riesigen Sporthalle im Olympiapark um den Titel kämpften, fanden die Jugend- sowie die Doppelmeisterschaften auf dem nahe gelegenen Trainingsgelände der Amateure von Hertha BSC Berlin unter freiem Himmel statt. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis an die 30 Grad floss der Schweiß in Strömen. Die in der Schule erworbenen Fremdsprachenkenntnisse wurden wieder aufgefrischt oder vertieft: Egal ob Englisch, Französisch oder Spanisch, alles wurde gebraucht, um sich mit den über 500 Spielern aus 25 Nationen verständigen zu können. Viele der Spieler kannten sich bereits von vergangenen Turnieren, sodass die Wiedersehensfreude zum Teil sehr groß war.

Den größten Erfolg für den SSV Happerschoß verbuchten David Zimmermanns und Patrick Schüsseler: Sie erreichten gemeinsam das Finale im Herren-Doppel, mussten sich dort jedoch dem schwedischen Doppel Per Hjalmarson / Mattias Aronsson geschlagen geben. Für David, der das erste Jahr bei den Herren spielt (letztes Jahr noch U18 und dort dreimal in Folge Deutscher Meister), ein beachtlicher Erfolg ! Zumal er auch im Herren-Einzel drei KO-Runden erfolgreich meisterte und erst im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Per Hjalmarson ausschied. Patrick Schüsseler, selbst Ex-Weltmeister, unterlag erst im Herren-Einzel-Viertelfinale gegen den diesjährigen Vize-Weltmeister Myhailo Mandryk aus der Ukraine.

Auch drei andere Spieler konnten die Gruppenphase erfolgreich abschließen. Michael Schimmel schied im 16tel-Finale der Herren Ü40 gegen Uli Burkhardt (Halbfinalist und Ex-Weltmeister) aus, Nicola Wurz unterlag bei den Damen, ebenfalls im 16tel-Finale, gegen Vizeweltmeisterin Janet Köhler, und Klemens Utzel musste sich im U14-Achtelfinale Jan Pirc aus Slowenien geschlagen geben. Einen besonderen Erfolg erzielte Valentin Klar, der nach starkem Spiel zwar in der Gruppenphase ausschied, aber als einziger im ganzen Turnierverlauf einen Satz gegen den späteren U18-Weltmeister Nico Franke gewinnen konnte.

Auch wenn die anderen Spieler des SSV nicht über die Gruppenphase hinauskamen, hatten alle sehr viel Spaß und genossen das besondere Gruppenerlebnis in der Weltstadt Berlin. So war es ein tolles Erlebnis vor allem für die jüngeren Spieler, die teilweise zum ersten Mal überhaupt in Berlin waren.

Sollte die nächste Weltmeisterschaft in zwei Jahren wieder dort stattfinden, heißt es bestimmt wieder „Berlin – Berlin - wir fahren nach Berlin !“

AKr

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