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Remis in Derbyschlacht um Allner

Bei bestem Fritz-Walter-Wetter stand heute das Spiel des Jahres gegen den Erzrivalen aus Allner bzw. deren "Dat Team" (Dieser Eigenname ließ sich auch mittels Google-Übersetzers nicht entschlüsseln) an. Schon in den ersten Minuten ließ sich der unbedingte Siegeswille beider Mannschaften an erbittert geführten Zweikämpfen ablesen. Der SSV gestaltete vornehmlich das Spiel, während "Dat Team" tiefstehend auf Fehler lauerte. So entwickelte sich eine umkämpfte erste Halbzeit, die jedoch für den Zuschauer nur mit wenigen echten Torchancen aufwarten konnte. Bis ins letzte Drittel konnten sich die Gäste vom Berg mittels schneller Pässe vorspielen, prallten dann aber meist wirkungslos am Abwehrriegel des "Dat Teams" ab. Einzig über außen brach der schnelle Olli MBecker mehrmals durch, seine Hereingaben konnten jedoch nicht verwandelt werden.
In der zweiten Hälfte nahm die Partie an Fahrt auf.

Hatte sich die mitangereiste Hundertschaft der Nachhut aus Rücksicht auf die Anwohner in Durchgang eins noch zurückgehalten, entfesselte sie nun ein Anfeuerungs-Stakasto der Extraklasse. Davon befügelt kombinierten sich die Gallier auf links bis zur Grundlinie und flankten. Die Kugel durchquerte den 16er ohne Abnehmer oder zu Verteidiger zu finden und wurde von Olli MBecker am anderen 16er-Eck präzise ins Tor eingeschossen. Klar, dass der Stürmer und die Mannschaft zum frenetischen Jubel in die Auswärtskurve sprintete. Im folgenden erhöhte die Heimmannschaft den Druck. Zur allgemeinen Bestürzung gelang es ihnen nach großer Gewurschtelei am 16er des SSV, den Ball auf ihren rechten Außenstürmer durchzustecken, dessen Hereingabe von Wichard Sieling, der im Sommertransferfenster noch auf der Scouting-Liste des SSV stand, verwandelt werden konnte. Bei dieser Aktion verletzte sich auch Abwehrrecke Stiefel, für ihn wurde Daniel Grutza eingewechselt.

Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen beider Seiten. Ein vermeintliches Abseitstor für den SSV wurde vom guten Schiedsi nicht gegeben, woraufhin die Nachhut ihre "Schiedsi zur WM"-Sprechchöre einstellen musste. Es blieb jedoch bei dem in weiten Teilen gerechten Unentschieden eines spannenden Derbykrimis.

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